Emotionale Produktfotos steigern Shopumsätze
Das Auge spielt im Online-Shopping ganz klar die stärkste Rolle bei der Kaufentscheidung von Produkten. Wird bei der Produktpräsentation an aussagekräftigen Bildern gespart, bleiben erwartete Umsätze aus. Viele Shops haben in den letzten Jahren die Qualität ihres Bildmaterials erheblich verbessert. Bildvergrößerungen und mehrfache Produktansichten sind heutzutage Standard.
Gute Fotos unterstützen das Kauferlebnis
Der emotionale Aspekt der Produktinszenierung hat an Bedeutung stark gewonnen und das Einkaufserlebnis steht beim Online-Shopping im Vordergrund. Deshalb sind Shopbetreiber gezwungen, in Sachen Produktpräsentation aufzurüsten und durch trickreiche Webtechnologien die Produktpräsentationen bestehender Shops aufzuwerten. Mit der Technologie Flash kommen animierte Bildergalerien und aufwendigen Slideshows mit Zoomfunktion immer häufiger zum Einsatz.
Erfolgskriterien einer Produktpräsentation mit Bildern
1. Die Bildaufnahmen
Produkte verkaufsstark in Szene zu setzen bedarf professionellen Bildmaterials. Nicht jeder Hersteller liefert seinen Händlern professionelle Fotos. In diesem Fall ist es notwendig, sich ein eigenes Fotostudio einzurichten oder eine externe Agentur mit der Aufnahme der Fotos zu beauftragen.
Beim eigenen Fotoshooting ist zu beachten:
- optimale Ausleuchtung und bildfüllende Aufnahme des zu fotografierenden Artikels
- hohe Auflösung der Kamera
- neutraler Hintergrund
- Aufnahme des Produktes aus verschiedenen Blickwinkeln
- Detailaufnahmen (vor allem bei erklärungsbedüftigen oder exklusiven Produkten)

So werden Produkte perfekt in Szene gesetzt
Zu den etablierten Lösungen zählt die Lightbox. Bei einer Lightbox wird das Vorschaubild im gleichen Fenster vergrößert, der Hintergrund wird abgedunkelt und der gesamte Bildvergrößerungsprozess ist ansprechend animiert. Das Produkt wird groß in einem Rahmen dargestellt. Sind mehrere Fotos vorhanden, lassen sich über Pfeile links und rechts am Bildrand weitere Motive anwählen. Der Vorteil dieser Lösung ist, Fotos beschriften zu können und keine Rücksicht auf Popup-Blocker nehmen zu müssen.
Des Weiteren bieten sich Flash-Animationen an, bei der die Bilder in einer Slideshow dargestellt werden. Hier können die Besucher bequem nach links oder rechts durch die Produktfotos klicken und das bevorzugte Produkt auswählen. Diese Technik kann nur eingesetzt werden, wenn der Bearbeiter der Fotos über Programmierkenntnisse in Flash verfügt.
Bei der Bilddarstellung auf der Website ist zu beachten:
- Vorstellung eines Produktes sollte aus mehreren Fotos bestehen, und zwar
- einem oder mehreren Vorschaubildern
- der gleichen Anzahl großer Produktbilder
- der Aufnahme eines oder mehrerer Details (wenn erforderlich)
- einfache, intuitive Bedienung der Bildvergrößerung
- optimale Produktdarstellung unter Zuhilfenahme von Bildkorrekturen
- Beschriftung der Bilder (das ist suchmaschinenrelevant)
- eigene Bilder zum Schutz mit digitalem Wasserzeichen oder Copyright-Hinweis versehen

Welche Ansichten bringen ein Produkt besonders zur Geltung? Bei dieser Frage kommen verkaufspsychologische Aspekte ins Spiel. Relevant für die Inszenierung eines Produktes sind die Kaufmotive und Bedürfnisse der Kunden. Hier einige Beispiele:
Ein Artikel ist vom Kunden nach der Lieferung zu montieren:
Wenn dieser Vorgang komplex ist, sollten Fotos des Zusammenbaus in den wichtigsten Schritten neben dem Artikel platziert werden. Damit wird das Kaufmotiv „Sicherheit“ befriedigt und dem Kunden wird die Angst genommen, das Produkt nicht selbst montieren zu können.
Die fehlende Möglichkeit des Ertastens soll visualisiert werden:
In dem Fall ist es von Vorteil eine Makroaufnahme bereitzustellen. Damit lässt sich eine Oberflächenstruktur abbilden – beispielsweise ein Wildlederschuh mit seinen kunstvollen Nähten. Alternativ bietet sich eine Zoomfunktion an, durch die der Kunde das Produktfoto an jeder Stelle ganz nah heranholen kann. Zu befriedigende Kaufmotive hierbei: das gute Gefühl oder Prestige.
Kunden können sich das Produkt nicht sofort im praktischen Einsatz vorstellen:
Hier ist der Aufbau eines Bildarrangements von Vorteil, etwa ein zum Kauf angebotenes Gemälde wird in einer Wohnzimmersituation dargestellt. Durch das lebendige Umfeld des Wohnzimmers erhält der Kunde einen besseren Eindruck von der Wirkung des Bildes, das bereits an der Wand hängt und nicht nur als freigestelltes Foto dargestellt wird. Über diese Form wird das Kaufmotiv Selbstverwirklichung erstklassig angeregt.
Der Artikel soll dreidimensional dargestellt werden:
Bei dieser Darstellungsform kann der Kunde das Produkt aus allen Blickwinkeln betrachten und mit seiner Maus in alle Richtungen drehen. 360-Grad-Darstellungen werden mit speziellen Technologien erzeugt, z. B. Flash oder Java. Mit 360-Grad-Abbildungen lassen sich Wertigkeit, Größe und einzelne Details sehr gut abbilden, etwa die unterschiedlich angeordneten Bedienelemente einer Digitalkamera. Zu befriedigende Kaufmotive sind: Wissensdurst und Technikbegeisterung.
Unser Tipp: Um Kunden in ihren Kaufbedürfnissen abzuholen überlegen Sie sich, welche Fragen der Käufer in einem Ladengeschäft stellen würde, z. B. zur Funktionsweise, zur Nutzung und zur Handhabung. Daraus lässt sich am Besten eine verkaufsfördernde Fotoinszenierung ableiten.
Was Sie an Equipment zur Produktion eigener Fotos benötigen und wie professionelle Bilddarstellungen in der Praxis aussehen, stellen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch vor. Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns per Formular und vereinbaren einen unverbindlichen Termin.
IHR ANSPRECHPARTNER

Martin Rommel
Geschäftsführer
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„In kürzester Zeit haben wir über das Internet einen Vertriebskanal aufbauen können. Schon nach drei Wochen haben wir den ersten Kunden online gewonnen.“

